Rezension | Seelensplitter - Zwischen Schuld und Begehren von Stephanie Pinkowsky

Titel: Seelensplitter - Zwischen Schuld und Begehren

Autorin: Stephanie Pinkowsky

Seiten: 304

ISBN: 978-1-9810-6424-3

Preis: 10,75 Euro (D) Taschenbuch

 

Dieses Buch habe ich kostenfrei als Lese- und Rezensionsexemplar von der lieben Autorin Stephanie Pinkowsky erhalten. Vielen Dank dafür!

 

Inhalt

 

Welche Wege sucht sich ein Herz, wenn die Seele zu Eis gefriert? Die erfolgreiche Schauspielerin Helene, die zugunsten des Ruhmes in eine selbstzerstörerische Rolle gedrängt wurde, erstarrt innerlich immer mehr. 

 

Vor dem Mann, den sie liebte, verbirgt sie ein tragisches Geheimnis. Nur in den Armen einer besonderen Frau fühlt sie sich noch lebendig. Getrieben von Sehnsucht und Schmerz beginnt eine schicksalhafte Affäre. Gestohlenes Glück, das von der Last der Schuld überschattet wird und jederzeit enden kann. 

 

Helene und ihre Geliebte sind untrennbar miteinander verbunden, nicht nur durch ihre Leidenschaft. Eine quälende Wahrheit, deren Verleugnung unmöglich ist. Lassen Sie sich in den Bann eines einzigartigen Liebesdramas ziehen!

 

Quelle: Amazon.de

 

Meinung

 

Eine wirklich einzigartige Geschichte, die definitiv mehr Beachtung verdient, Tabus bricht und zum Nachdenken anregt. Wer sich auf die Geschichte sowie das Drama einlässt und nicht vorschnell urteilt, wird einen sehr bewegenden Roman vorfinden. Eine Meinung über die Geschehnisse kann sich dann nämlich jeder selbst bilden.

 

In dem Buch wird die Geschichte von Helene, die nach einem tragischen Schicksalsschlag bei ihrer Tante und ihrem Onkel aufwächst, erzählt. Helene hat es von Anfang an nicht leicht. Nicht nur ihre erste große Liebe ist zum Scheitern verurteilt. Dennoch gelingt es ihr, wahnsinnig erfolgreich zu werden. Doch dabei soll es nicht bleiben. Auch die nächsten Schicksalsschläge lassen nicht lange auf sich warten. Denn sie nimmt sich nicht sonderlich viel Zeit, um bei ihrer Tochter zu sein. Deshalb sind sich die beiden eher fremd und es gelingt ihnen nicht, eine richtige Mutter-Kind-Beziehung aufzubauen.

 

Der Schreibstil von der Autorin Stephanie Pinkowsky ist wahnsinnig angenehm. Obwohl das Buch ein heikles Thema umfasst, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Dennoch sollte sich Zeit genommen werden, um die ganzen Geschehnisse genau zu verstehen und nicht vorschnell zu urteilen. 

 

Das Cover passt wunderbar zu der Geschichte, gerade dann, wenn das Buch gelesen wurde. Auch den Titel finde ich wahnsinnig passend. 

 

Die Protagonistin Helene hat mir wirklich gut gefallen. Durch den tollen Schreibstil der Autorin konnte man sich bestens in ihre Gefühlswelt hineinversetzen. Die Schuldgefühle und die innere Zerrissenheit wurden total authentisch beschrieben. 

 

Doch so richtig spannend wird die Geschichte erst, als sie ihre Tochter Katja bekommt. Helene nimmt sich kaum Zeit für ihr Kind, sodass Katja die meiste Zeit bei Helenes Tante und Onkel aufwächst. Dementsprechend haben die beiden auch wirklich keine Mutter-Kind-Beziehung zueinander und wissen am Anfang kaum übereinander. Doch je mehr Zeit die beiden wieder miteinander verbringen, desto schwieriger wird das ganze Verhältnis zwischen ihnen. Auch die gewonnene Beziehung zu Mark ist zum Scheitern verurteilt. 

 

Das Ende hat auch mich schließlich total zerrissen. Ein Schlag folgt auf den anderen. Ich wurde zwiespaltig und nachdenklich zurückgelassen.

 

Fazit

 

Diese Geschichte hat viele verschiedene gemischte Gefühle in mir ausgelöst. Man sollte sich hier von Anfang an kein Urteil bilden, sondern den Roman einfach nehmen wie er ist. Der Autorin Stephanie Pinkowsky ist hier nämlich ein atemberaubendes Buch gelungen, welches es sicherlich kein zweites Mal so gibt. Genau deshalb lohnt es sich, diesem Buch, der Geschichte und der tollen sowie mutigen Autorin eine Chance zu geben. 

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