Rezension | Seelenblut - Zwischen Liebe und Rache von Stephanie Pinkowsky

Titel: Seelenblut - Zwischen Liebe und Rache

Band: 2

Autorin: Stephanie Pinkowsky

Seiten: 360

ISBN: 978-1-7179-22335

Preis: 11,99 Euro (D) Taschenbuch

 

Dieses Buch habe ich kostenfrei als Lese- und Rezensionsexemplar von der lieben Autorin Stephanie Pinkowsky erhalten. Vielen Dank dafür!

 

Inhalt

 

Katja überlebt nur ganz knapp einem Selbstmordversuch. Sie ist gefangen in dem Sog einer verbotenen Liebesbeziehung. Immer tiefer wird sie in einen Teufelskreis aus Alkohol und Tabletten getrieben. Doch diese Verfassung ist nicht die einzige und größte Gefahr für Katja. Ihre Geliebte steht im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit, weshalb sie plötzlich Drohbriefe samt privater Bildaufnahmen erhält. 

 

Nachdem der Reporter, der wahrscheinlich für diese Bilder verantwortlich ist, ermordet aufgefunden wird, nimmt das Grauen kein Ende mehr. Katjas Geliebte bekommt Zweifel an der ganzen Sache. Wem kann sie überhaupt noch vertrauen? 

 

Meinung

 

Auch der zweite Band der Trilogie hat es mir wieder angetan. Aber auch hier darf man wieder nicht vorschnell urteilen und sollte diesen Roman einfach auf sich wirken lassen. Denn wenn man diesem Buch diese besondere Chance gibt, zieht es einen in seinen Sog und lässt erst wieder los, wenn die Geschichte beendet wurde. 

 

Ich muss sogar sagen, dass mir dieser Teil noch besser gefallen hat, als der erste. Die Autorin Stephanie Pinkowsky hat einen wunderbaren Schreibstil, sodass ich dieses Buch ziemlich schnell lesen konnte. Zudem wird alles wahnsinnig detailreich und bildlich beschrieben. Auch die Spannung blieb stets auf hohem Niveau und ließ bis zum Schluss nicht mehr nach. 

 

Die Geschichte von Katja und Helene ist mir von Band 1 an im Kopf geblieben. Ich habe zudem viel darüber nachgedacht und natürlich habe ich mir auch meine Meinungen gebildet. Die Autorin Stephanie Pinkowsky verdient wahnsinnig viel Aufmerksamkeit mit ihren Büchern, da sie einen Schritt gewagt hat, den die wenigsten Autoren wohl wagen würden. Sie hat mit "Seelenblut - Zwischen Liebe und Rache" eine ganz besondere Fortsetzung geschrieben. Ich bewundere ihren Mut und natürlich ihre Schreibkünste. Denn ich habe mich wirklich beim Lesen so gefühlt, als ob ich alles hautnah miterleben würde, so gewaltig ist ihre Schreibkraft. Und auch das Cover ist wieder ein gelungenes Highlight. Grausam, gewaltig und doch wunderschön.  

 

Katjas Schicksal in diesem Teil hat mich wirklich ergriffen. Sie gerät in einen schwerwiegenden Teufelskreis aus Alkohol, Tabletten, Essstörungen und Selbstmordgedanken. Sie kämpft mit sich selbst und ihren Vorstellungen. Als ihre geliebte Helene schließlich Drohbriefe erhält, nimmt das Grauen erst richtig seinen Lauf. 

 

Während des Lesens habe ich tatsächlich eine Achterbahn der Gefühle durchgemacht. So emotional und gefühlvoll schreibt die Autorin Stephanie Pinkowsky. Ich bewundere sie sehr für ihre Bücher, da sie mich wirklich trifft und eine fantastische Autorin ist. Die Verzweiflung, die Verwirrung und die Ängste von Katja und Helene sind so real und ergreifend. 

 

Ich finde es gar nicht so einfach, die passenden Worte für die Geschichte von Helene und Katja zu finden. Viele werden dieses Thema vielleicht nicht verstehen oder gar viele Vorurteile haben. Doch sollte hier nicht die eigene Meinung im Vordergrund stehen. Die Geschichte sollte auf einen wirken und man sollte nicht so viel darüber nachdenken. Sie sollte genommen werden, wie sie ist und sie verdient definitiv Aufmerksamkeit. 

 

Das Ende ist wahnsinnig ergreifend und gewaltig, sodass ich mich riesig auf den dritten Teil freue.

 

Fazit

 

Ich kann jedem diese Geschichte empfehlen, der etwas wagen möchte und mutig genug für Helenes und Katjas Liebesbeziehung ist. Auch an diesen Teil sollte man ohne Vorurteile drangehen. Die Geschichte sollte einfach wirken und die Gedanken kann man sich hinterher machen. In diesem Band passiert so viel und die Spannung hat nicht mehr nachgelassen. Den zweiten Band finde ich tatsächlich noch besser, als den ersten. 

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